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Castillo San José

Die Bauern im Inselinnern hatten bei den gewaltigen Vulkanausbrüchen im 18. Jahrhundert alles verloren. Hinzu kam eine Hungernot nach einer anhaltenden Dürreperiode. Um die größte Not unter den landwirtschaftlichen Tagelöhnern zu lindern, ließ die spanische Krone 1776-1779 die Festung „Castillo San José“ bauen, die im Volksmund dann auch „Fortaleza del Hambre“ (Hungerfestung) genannt wurde. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie als Munitionslager genutzt. Danach stand sie leer und verfiel zunehmend.
1968 begann César Manrique mit der Restaurierung und schuf Ausstellungsräume für zeitgenössische Kunst. Von den oberen gewölbten Ausstellungsräumen mit kleinen Fenstern führt eine tunnelartige Treppe mit indirekter Beleuchtung in den Restaurantraum, dessen nach außen gewölbte Glasfront die Sicht auf den Hafen von Arrecife freigibt. Vom Restaurant aus führt eine kleinere Treppe zum Konzertsaal.